Diese 7 Erfahrungen haben mehr Regelmäßigkeit in meine Praxis gebracht. Also, runter von der Couch und: Auf die Matte, fertig, Yoga!

#1 Nimm dir nicht zu viel auf einmal vor. Wenn du einen Beruf, drei kleine Kinder, eine kranke Oma und einen bellenden Hund daheim hast, kann der Tag ziemlich kurz werden. Umso wichtiger ist es natürlich, dass du selbst nicht auf der Strecke bleibst! Setze dir einen Rahmen, der für dich möglich ist – z. B. täglich zehn Minuten im Bad (hier stören sie dich am ehesten nicht). Wichtig ist die Regelmäßigkeit.

#2 Setze dir realistische Ziele. Werde dir in den ersten Sekunden auf der Matte bewusst, was du gerade brauchst und suchst. Und setze dir dementsprechend eine Intention. Wenn du realistische Ziele für deine Praxis setzt, bleibst du leichter am Ball. Überlege dir, was du dir von dem Yoga erwartest und dann lege deine Aktionen in diese Richtung aus. Bleibe dabei realistisch. Gerade am Anfang ist das wichtig, um nicht zu schnell enttäuscht zu sein. Manche Ziele verfolgen mich schon seit Jahren… wobei, wie gesagt, auch bei mir bisher die Regelmäßigkeit sich regelmäßig verabschiedet hat. Hier kommt mein letzter Artikel zum Thema Durchhaltevermögen wieder ins Spiel.

#3 Zeitfresser aufdecken. Oh ja. Denn obwohl du mit Kind und Kegel ziemlich eingespannt bist, kann es sein, dass du mehr Zeit hast, als du denkst. Und ich rate dir bestimmt nicht wertvollen Schlaf abzuzwacken. Zeitfresser Nummer 1 sind elektronische Geräte wie Handy, Computer und Fernseher. Vielleicht gibt es auch Beschäftigungen in deinem Leben, die dir in Wirklichkeit gar keinen Spaß machen. Du musst nicht mit der Nachbarin reden, wenn sie dir immer nur erzählt, wie doof die Welt ist!

#4 Sei nett zu dir. Behandle dich so, als wenn du deinen Liebsten eine Freude machen möchtest. Und wenn du zehn Minuten in Wisdom Pose bleibst.

#5 Fordere dich spielerisch heraus. 36 Tage täglich 30 min Savasana klingt zwar verlockend, ist aber am Ende ziemlich langweilig. Schlafen kannst du später. Suche dir spielerische Herausforderungen, in denen du deinen Körper spürst und neu kennen lernst.

#6 Lege die Uhr beseite, während du praktizierst. Du nimmst dir selbst sehr viel weg, wenn du die Zeit nur herunter ratterst.

#7 Sei ehrlich zu dir selbst. Wer hat an der Uhr gedreht, ist es wirklich schon so spät… Es geht nicht darum, irgend jemand erzählen zu können, wie fleißig du Yoga übst – das interessiert doch auch keinen. Also tu dir einen Gefallen und belüge dich nicht, was deine Praxis betrifft. Wenn du dein Soll einmal nicht erfüllst, Tritt Tipp Nr. 4 in Kraft: Sei nett zu dir! Die Welt wird nicht untergehen, nur weil du einmal inkonsequent warst. Wer konsequent inkonsequent ist, ist auf irgendeine verquere weise ja auch wieder ziemlich konsequent.

Bonus Tipp: Hole dir Online Inspirationen. Yoga Videos sind eine tolle Möglichkeit, sich Inspirationen für seine Praxis zu holen. Einen Lehrer ersetzen sie  nicht, da die detaillierte Ausrichtung in Online-Klassen und DVDs selten beleuchtet wird, und weil die individuelle Förderung für den Einzelnen nicht möglich sind. Im sich in Ruhe zu Hause fallen zu lassen sind Online Yoga Plattformen aber allemal eine tolle Option. Stöbere dich zuerst einmal durch Youtube. Hier findest du gratis Schritt-für-Schritt-Anleitungen für einzelene Asanas, kurze Übungssequenzen und inspirierende Kurzfilme. Oder nutze die deutsche Online Yoga Plattform YogaEasy.

 

Was hat dich bisher abgehalten, regelmäßig Yoga zu üben? Sage mir, wie es dir damit geht!

Unter allen Kommentaren zu der Yoga Challenge im November/Dezember verlose ich übrigens ein tolles Buch 😉

 
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Titelbild: Lyn Talli

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