Okay, erwischt, Mann darf Yoga machen. Und wie er das darf. Er geht dabei halt einfach das große Risiko ein, dass er es am Ende richtig gut finden könnte. Warum, erfährst du hier!

 

Du lernst deine Zehenspitzen bei gestreckten Beinen berühren!

Stell dir vor, welche Möglichkeiten der neue Spielraum in deinem Körper ermöglicht: Ob beim Sport, im Bett oder Schuhe anziehen. Mangelnde Flexibilität ist übirgens auch der Vorwand Nummer 1, warum Männer glauben keinen Platz im Yoga zu haben: „Ich bin nicht beweglich genug.“ Da stellt sich mir die Frage, ob der kleine Maxi nichts zu lernen braucht, weil ihr nicht so gut addieren kann wie sein Kumpel Moritz. Oder ob sich da vielleicht noch ganz andere falsche Glaubenssätze manifestiert haben. Übrigens: Während Frauen tendenziell beweglicher sind, profitieren Männer von mehr Kraft. Jede Münze hat nun einmal zwei Seiten.

Du gewinnst Standhaftigkeit und Ausdauer!

Auf der Matte, im Job … und im Bett, zumindest laut dem Journal of Sexual Medicine.

Du findest Balance!

Ich beobachte bei mir selbst, dass mein rechtes Bein (noch) stärker ist, während mein linkes Bein flexibler ist. Diese Dysbalancen sind für einen gesunden Körper auf Dauer nicht unbedingt förderlich. Die bewusste Zeit auf der Matte hilft, dies zu erkennen und schafft den Raum, dem entgegenzusteuern. Neben körperlicher Balance findest du im Yoga auch die Ausgeglichenheit, die im hektischen Alltag zwischen Job und Freizeit zu kurz kommt. Und das ganz ohen Räucherstäbchen und Hibitschibi.

 

Du wirst stark!

Jaja, ich weiß wie trainiert du bist. Trotzdem: Du wirst staunen, wie schnell deine Muskeln auf der Matte beben werden, wenn du das willst, und sich unter dir ein Meer aus schweißen bilden wird. Yoga fordert deinen Körper auf eine ganz neue Weise heraus und du wirst Muskelgruppen kennen lernen, von denen du nicht einmal wusstest, dass sie da sind. Aber im Yoga geht es eigentlich gar nicht nur um das Eine. Männer werden von klein auf dafür belohnt, Leistung und Durchsetzungskraft zu beweisen – ihren Mann zu stehen. Im Yoga muss Mann sich mit nichts und niemand zu messen. Gerade es nicht darum geht, diese wilde Übung zu lernen, ist Yoga sehr heilsam.

 

Show-off!

Wo wir schon von diesen tollen Übungen sprechen: Natürlich sind die trotzdem erlaubt. Einfach, weil es Spaß macht seine Grenzen auszuloten.

Der Geschmack von Freiheit!

Yoga vermittelt ein Gefühl von Freiheit. Frei von Nackenverspannungen. Frei von Blockaden. Frei von belastenden Gedanken. Frei von selbstauferlegten Zwängen. Alles darf im Yoga, nichts muss. Das denken sich wohl auch die Jungs im Gefängnis, die Yoga mehr und mehr für sich entdecken. Du glaubst mir nicht? Sieh hier!

 

Yoga schürt Neugier!

Wenn du ersteinmal von dieser Freiheit gekostet hast, kann sie zur Sucht werden. Du wirst neugierig sein, was noch alles drinsteckt, in dir. Und du gewinnst die Aufmerksamkeit deiner Freunde und Bekannten (und der süßen Yoga Lady auf der Matte neben dir). Nicht nur mit den Mädels wirst du neuen Gesprächsstoff haben. Auch deine Kumpels werden ihre Ohren spitzen: „Yoga? Wie jetzt, verrenkst du dich da wie eine Brezel mit 10 Frauen im Raum?“ Du wärst nicht der erste, der später, unter vier Männeraugen, ausfragt wird, was es damit denn jetzt wirklich auf sich hat (und ob sie am Ende doch etwas versäumen).

 

Nutze die Synergie von Yoga mit deinem Sport!

Apnoe Taucher, Kletterer, Surfer … Sie alle haben die Vorteile von Yoga für sich entdeckt uns nutzen sie für ihren Sport. Yogalehrer Dr. Patrick Broome trainiert die Deutsche National 11: „Einige Spieler haben Yoga wirklich für sich entdeckt, und kommen sehr regelmäßig und diszipliniert. Eine Einheit dauert ca. 45 bis 60 Minuten und hilft auch nach dem Spiel wieder etwas runter zu kommen.“

 

Gesundheit

Kopfschmerzen, Nackenschmerzen, Rückenschmerzen… um nur einige Indikationen zu nennen, bei denen Yoga Abhilfe schafft. Du wirst staunen, was Yoga alles mit dir macht.

 

Yin Yang

Das Wort Yoga entspringt dem Sanskrit und bedeutet so viel wie Verbindung. Yoga ist das Werkzeug Körper und Geist, Handeln und Denken in Einklang zu finden und darüber Ausgeglichenheit zu finden. Deshalb ist Yoga auch weder nur sanft und ruhig, als nur heiß und fordernd. Yoga hat sich erst im Laufe des 20. Jahrhunderts verstärkt der Frauenwelt zugewendet. Bis dahin war es – nicht ausschließlich aber vornehmlich – Männern vorbehalten, diese Lehren aus Asana, Pranayama, Meditation und Philosophie zu empfangen.

 

Hey, ich kanns verstehen. Ich werde mich auch nicht morgen im nächsten Fußballclub anmelden. Meine Intention ist es nicht, jahrzehntelang mühevoll in tiefgründigen Klischees erarbeitete Geschlechterrollen aufzusprengen. Ich wünsche mir, dass du Yoga aus den richtigen Gründen negierst, und nicht, weil du denkst nicht flexibel genug zu sein.

 

Was ist deine Erfahrung mit Yoga? Oder: Warum hast du bisher keinen Bock darauf?

 
 
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